Landesjugendlager 2025: Eine unvergessliche Woche voller Gemeinschaft, Abenteuer und THW‑Spirit

Eine Woche voller Entdeckungen, Begegnungen und echter THW‑Jugend‑Kameradschaft liegt hinter unserer Jugendgruppe aus Erkrath. Das Landesjugendlager der THW‑Jugend NRW – kurz #LaJuLa2025 – bot über 1.200 jungen Helferinnen und Helfern aus ganz Nordrhein‑Westfalen die Möglichkeit, gemeinsam über den Tellerrand zu schauen, Neues auszuprobieren und Freundschaften zu schließen, die oft weit über das Lager hinaus bestehen bleiben. Was diese Tage so besonders gemacht hat? Ein Mix aus Action, Bildung, Teamgeist und einer großen Portion blauem Herzblut. Hier ein ausführlicher Rückblick auf eine Woche, die uns allen lange in Erinnerung bleiben wird.

Tag 1 – Aufbruch ins Abenteuer

Bereits im Morgengrauen, um 6:20 Uhr, startete unsere Gruppe vom Ortsverband Erkrath Richtung Lünen. Was am Vortag beim Jugenddienst mühsam verladen wurde – Zelte, Fahrräder, Gepäck und Material – wurde nun mit viel Vorfreude auf die Reise geschickt.

In Lünen angekommen, begann das Lagerleben mit klassischem Ankommen: Anmeldung, Zeltaufbau, Schlafsäcke ausrollen und gemütlich einrichten. Danach blieb Zeit, das Lager zu erkunden, Volleyball zu spielen und erste Kontakte zu anderen Ortsverbänden zu knüpfen. Bereits nach wenigen Stunden war klar: Das wird eine großartige Woche!

Ein herzliches DANKESCHÖN gebührt allen, die dieses riesige Ereignis über viele Monate geplant, organisiert und vorbereitet haben. Ohne euch gäbe es dieses Abenteuer nicht.


Tag 2 – Offizielle Eröffnung & Technik zum Mitmachen

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des gemeinsamen Starts. Bei der feierlichen Eröffnung begrüßten Landesjugendleiter Jan‑Bernd Haas sowie Landesbeauftragter Nicolas Hefner die Teilnehmenden. Insbesondere die Worte von Hefner blieben vielen im Gedächtnis:

„Ihr seid die Zukunft des THW – nutzt diese Tage, um gemeinsam zu lernen, euch auszutauschen und vor allem Spaß zu haben.“

Im Anschluss öffnete die Blaulichtmeile – einer der beliebtesten Programmpunkte des Lagers. THW‑Fachgruppen präsentierten ihre Technik, erklärten Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten und luden die Jugendlichen zum Ausprobieren ein: THW zum Anfassen, Verstehen und Erleben.

Zum Abschluss sorgte eine große Wasserschlacht für ordentlich Abkühlung und noch mehr Spaß. Ein gelungener Start!


Tag 3 – Teamgeist, Demokratie & Disco

Der dritte Tag stand im Zeichen der Vielfalt: Beim Minigolf zeigte sich, wer Zielgenauigkeit und Fingerspitzengefühl besitzt – doch am Ende ging es weniger um Punkte als vielmehr um gemeinsame Zeit und Spaß.

Ein besonderes Highlight: das Jugendparlament, das von unserem Jugendgruppenführer Fabian zusammen mit einem Junghelfer aus dem OV Gütersloh geleitet wurde. Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Ortsverbände konnten Anliegen, Fragen und Ideen einbringen. Ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie ernst Jugendbeteiligung im THW genommen wird.

Der Abend klang mit einer bunten Sockendisco aus – ein traditioneller LaJuLa‑Klassiker – begleitet von einem tollen Sonnenuntergang über dem Lager.


Tag 4 – Action, Adrenalin und ein analoger Lagerabend

Für einen besonderen Tagesausflug verließ unsere Jugendgruppe das Lager Richtung Moviepark Germany. Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte, tat das der Stimmung keinen Abbruch. Achterbahnen, Attraktionen, Shows und viele gemeinsame Momente sorgten für große Begeisterung.

Nach der Rückkehr ins Lager wurde es bewusst ruhiger und „oldschool“: Ein analoger Abend mit Karten- und Gesellschaftsspielen brachte die Gruppe wieder in entspannte Lageratmosphäre zurück – ein schöner Kontrast zum aufregenden Tag im Freizeitpark.


Tag 5 – Einblicke in die Welt unter Tage

Der vorletzte Tag führte unsere Jugendlichen ins Deutsche Bergbaumuseum Bochum, das größte seiner Art weltweit. Auf 12.000 Quadratmetern wurden die Geschichte, Bedeutung und Technik des Bergbaus eindrucksvoll dargestellt – von der Frühzeit bis in die Gegenwart.

Besonders faszinierend: Die nachgebaute Untertagewelt, die das Gefühl echter Bergwerksstollen vermittelt. Ein spannender, lehrreicher und eindrücklicher Ausflug, der den Bezug zwischen historischer Industriekultur und moderner Technik erlebbar machte.


Tag 6 – Abschied und Heimkehr mit vielen Erinnerungen im Gepäck

Der letzte Abend wurde mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung begangen – inklusive kleiner Party in der Turnhalle, bei der noch einmal gelacht, getanzt und der LaJuLa‑Spirit gefeiert wurde.

Auf dem großen Drohnenfoto der THW‑Jugend NRW ist unsere Gruppe ebenfalls zu entdecken: Auf dem Beachvolleyballfeld, wo am letzten Abend noch bis spät in die Nacht gepritscht und gebaggert wurde.

Der Abreisetag brachte die unvermeidliche Mischung aus Abschiedsschmerz und Vorfreude aufs eigene Bett. Zelte abbauen, Fahrzeuge packen – und dann ging es zurück nach Erkrath, wo alle wohlbehalten ankamen.

Ein Zitat begleitete viele beim Abschied:

„Weine nicht, weil es vorbei ist. Lächle, weil es passiert ist.“ – Dr. Seuss


Fazit: Eine Woche voller Erlebnisse und echter Gemeinschaft

Das #LaJuLa2025 war weit mehr als ein Zeltlager. Es war eine Woche gefüllt mit Begegnungen, neuen Erfahrungen, Teamarbeit, Verantwortung und unvergesslichen Momenten. Unsere Junghelferinnen und Junghelfer haben die Farben des THW mit Begeisterung, Engagement und einem großartigen Gemeinschaftsgefühl vertreten.

Danke an alle Teilnehmenden, Betreuerinnen und Betreuer, Organisierenden und Unterstützenden – ihr macht die THW‑Jugend zu dem, was sie ist: stark, engagiert und blau! 💙


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