Innerhalb des Technischen Hilfswerks (THW) ist durch die Dienstanweisung „Kraftfahrwesen“ geregelt, dass jede Person, die ein Fahrzeug im Rahmen des THW führen möchte, eine entsprechende Fortbildung absolvieren muss. Diese führt die zukünftigen Kraftfahrrenden in die Grundlagen der Ladungssicherung, des Kolonnenfahrens sowie des korrekten Rückwärtsfahrens mit Einweisenden ein.
Über insgesamt drei Tage wurden die 12 zukünftigen Kraftfahrerenden praktisch und theoretisch ausgebildet und geschult.
„Wir versuchen, ein möglichst ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Unterricht im Schulungsraum und dem Arbeiten mit und am Fahrzeug zu schaffen, sodass das Erlernte möglichst umfangreich umgesetzt werden kann – zumal auch hier Übung den Meister macht“, erklärt Bereichsausbilder Thomas Lunkwitz. „Das Fahren im THW stellt besondere Anforderungen an die Fahrzeugführenden, denen wir mit der Ausbildung gerecht werden möchten.“
Neben den rechtlichen Grundlagen, wie den wichtigsten Paragraphen der Straßenverkehrsordnung und der Straßenverkehrszulassungsordnung, wurden auch das richtige Eintragen in das Fahrtenbuch sowie das korrekte Ausfüllen einer Unfall- und Schadensmeldung vermittelt. Ein besonderes Augenmerk lag auf dem richtigen Einsatz des blauen und gelben Warnlichts sowie dem Fahren im geschlossenen Verband.
Ergänzend zur theoretischen Ausbildung übten die Teilnehmenden aus den Ortsverbänden Duisburg, Düsseldorf, Erkrath, Hilden und Solingen das Rangieren auf engem Raum beim Vorwärts- und Rückwärtsfahren, das Einweisen von Fahrzeugen als Sicherheitsposten sowie den Umgang mit der Hubladebühne.
„Es war eine gelungene Mischung aus Theorie und Praxis, bei der auch trockene Themen mit lebendigen Beispielen untermauert wurden“, so Helfer Thomas Paessler aus dem Ortsverband Erkrath. Auch die Kolonnenfahrt sei eine wertvolle Erfahrung gewesen, da diese nicht zum Alltag vieler Autofahrer*innen gehöre.
Text: Hendrick Glasmacher (OV Düsseldorf)

